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Was Auftragnehmer wissen sollten

Ich würde gerne für die outback stiftung als Betreuer tätig werden. Welche Ausbildung muss ich dafür mitbringen? 

Die Auftragnehmer der outback stiftung sind versierte Fachkräfte. Sie haben eine Ausbildung als Erzieher, ein Studium der Sozialpädagogik, der Sozialarbeit oder eine vergleichbare Ausbildung absolviert. Interessenten sollten vielfältige Lebens- und Berufserfahrungen haben und in einer gefestigten und belastbaren Lebenssituation leben.

Welchen Status haben die Auftragnehmer eigentlich gegenüber der outback stiftung? 

Die Auftragnehmer der outback stiftung sind selbständige Unternehmer in der Jugendhilfe. Sie arbeiten nach ihren eigenen pädagogischen und methodischen Konzepten, die sie der Stiftung als Dienstleistung anbieten. Die Auftragnehmer sind im Auftrag der outback stiftung in ambulanten und stationären Betreuungen tätig.

Wie beurteilt die outback stiftung die Qualität der angebotenen Dienstleistungen? 

Wir erwarten, dass die Auftragnehmer nach eigenen, schriftlich festgelegten Qualitätsstandards arbeiten. Wir überprüfen diese Standards genau. Zu einer Auftragserteilung durch die outback stiftung kann es nur dann kommen, wenn diese Auftragnehmer-Standards mit den Qualitätsstandards der outback stiftung vergleichbar sind. Nur so können wir unseren öffentlichen Auftraggebern gegenüber unsere definierten Qualitätsstandards und deren Weiterentwicklung garantieren.

Was geschieht, wenn das Qualitätsmanagement (QM) des Auftragnehmers nicht mit dem der outback stiftung kompatibel ist? Oder wenn der Auftragnehmer über kein eigenes QM verfügt?

Die outback stiftung bietet den Auftragnehmern in solchen Fällen die Möglichkeit, die von der outback stiftung entwickelten QM-Standards als Arbeitsgrundlage zu übernehmen. Konkret bedeutet dies, dass der Auftragnehmer sich schriftlich bereit erklärt, diesen Standard des Qualitätsmanagements der outback stiftung anzuerkennen und in seiner Betreuungstätigkeit umzusetzen.

Wie regelt die outback stiftung die Kooperation mit den Auftragnehmern? 

Jeder Auftragnehmer erhält von der outback stiftung zur Unterschrift einen Dienstleistungsvertrag. Dieser enthält diverse Anlagen, die ebenfalls zu unterschreiben sind. Dazu gehören eine Qualitätssicherungsvereinbarung, eine Erklärung zum Grenzwahrenden Umgang mit den Betreuten bzw. zur Erfüllung der persönlichen Anforderungen des Paragrafen 72a SGB VIII sowie eine Erklärung zu Vorstrafen. Die inhaltliche Ausgestaltung dieses Vertrags hängt davon ab, ob der Auftragnehmer eine ambulante oder stationäre Betreuung übernimmt. Generell ist der Dienstleistungsvertrag auf den einzelnen Hilfeberechtigten bezogen. Er regelt die vertraglichen Grundlagen, die Höhe des Honorars und den Beginn des Vertragsverhältnisses.

Nach welcher Verfahrensweise wählt die outback stiftung ihre Auftragnehmer aus? 

Die outback stiftung nimmt die Berufsbiografie sowie die Ausbildungs- und Arbeitszeugnisse unter die Lupe. Im Fokus steht danach die Prüfung des Konzeptes und des Angebots des Auftragnehmers für die Betreuungstätigkeit. Generell legen wir großen Wert darauf, ein schlüssiges Bild der Persönlichkeit des Auftragnehmers, seiner sozialen Einbindung, seiner Ressourcen und Grenzen sowie seiner persönlichen und fachlichen Integrität zu erhalten.

Was erwarten wir von den Auftragnehmern im Hinblick auf die Qualität sichernden Maßnahmen? 

Eine gute Qualifikation gehört zu den Kernkompetenzen unserer Auftragnehmer. Das setzt voraus, dass sie ihre pädagogischen Kompetenzen kontinuierlich sichern und weiterentwickeln. Dazu gehört auch die Teilnahme an Weiterbildungen, Supervisionen und kollegialen Beratungen.

Wie geht die outback stiftung vor, wenn es nicht gleich zu einer Kooperation kommt?

Vor der Vergabe eines Auftrags müssen alle am pädagogischen Prozess Beteiligten der geplanten Hilfe zustimmen. Kommt es nicht sofort zu einer Zusammenarbeit, nehmen wir auf Wunsch potentielle Auftragnehmer in unseren Pool auf.

Wie lange dauert es, bis ich ein Kind in meinen Haushalt aufnehmen kann?

Aus Erfahrung lässt sich sagen, dass der organisatorische Prozess vom ersten Gespräch bis zur Aufnahme eines Kindes oder Jugendlichen im eigenen Haushalt in der Regel vier bis fünf Monate dauert.