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Aufbruch ins Neuland - unsere neue outback-Story

„Aufbruch ins Neuland“

Darf ich vorstellen: Luzi, 16 Jahre. Wohnt momentan noch zu Hause, will da aber
schleunigst weg. Liebt Trash und Hip Hop und lässt sich sowieso von niemandem was sagen. Ständig Stress mit der Mutter, dafür fast nie in der Schule. Das Jugendamt ist eingeschaltet, der Sozialarbeiter hat mit ihr und ihren Eltern erarbeitet: Sie zieht bald in eine sozialpädagogisch betreute WG.

"Das erste Date"

Luzi trifft das erste Mal auf Sophia: Was das denn für eine?! Mit der zusammen leben? Na, das kann ja spaßig werden. Luzi lässt erstmal die Obercoole raushängen und sagt nix. Bis die Betreuerin das Eis bricht und die beiden motiviert, auch mal was zu fragen, statt sich nur gegenseitig anzuschweigen. Die ist ja doch ganz in Ordnung. Hauptsache zu Hause weg.

Nächste Woche: "Neue Räume, neue Träume"

„Neue Räume, neue Träume"

Boaaa, wie geil ist das denn! So oder ähnlich stürmt Luzi durch die Räume der WG, nachdem die Betreuerin die Wohnung aufgeschlossen hat. Sophia weiß direkt, in welches Zimmer sie will, Luzi ist gar nicht mehr aus der Begeisterung zu kriegen. Mit der Betreuerin werden Regeln verfasst und geplant, beide müssen aber auch erstmal sacken lassen. In einer Woche heißt es: Ja oder nein zur gemeinsamen WG.

Nächste Woche: "Hopp oder Top"

„Hopp oder Top"

Diese Woche steht das erste Hilfeplangespräch an. Was das ist? Hier werden Ziele für die kommenden sechs Monate festgelegt und die Finanzierung der Hilfe geplant! Ein ganz schön wichtiges Gespräch, das ab jetzt regelmäßig stattfindet. Alle Beteiligten sind dabei: die Betreuer von outback, das Jugendamt, die Eltern von Sophia und der Vormund von Luzie. Und jeder Einzelne muss sein OK für den Auszug der beiden in die WG geben. Aber keiner hat was einzuwenden. Also: Grünes Licht!

Nächste Woche: "Der Einzug"

„Der Einzug"

Vollgepackt wie zwei Esel schleppen beide Koffer und Hausrat heran, schmeißen alles in die noch kargen Zimmer und ab mit den Betreuern ins Möbelhaus. An einem Samstag?! Die reinste Familienhölle! Danach Aufbau mit der jeweiligen Betreuerin in der WG. Ordnung ins Chaos bringen. Es nimmt Form an. Keiner der nervt, dafür auch keiner, der kocht. Also: nur 'ne Pizza. Anstrengender, aber befriedigender Tag. Ergebnisse sichtbar.

Nächste Woche: "Weekend Vibe"

„Weekend Vibe"

Sonntagmorgen. Zum ersten Mal im eigenen Bett in der eigenen Wohnung aufwachen. Was ein Gefühl. Niemand da, der nervt. Nichts vor und keine Verpflichtungen. Freiheit! Schnell rüber zu Sophia. Freudentänze. Kalte Pizza ist auch ein Frühstück. Na gut, doch mal etwas planen: Morgen einkaufen, dafür heute einfach chillen. Lange nicht mehr so gut gefühlt. Nur meinen Bruder vermiss’ ich ein bisschen.

Nächste Woche: "Kohle, Kröten und Moneten"