Wir sind stolz auf unsere Kompetenzen. Schließlich kommt Kompetenz von Können. Damit wir für Kinder und Jugendliche immer wieder neue Lösungen entwickeln können, braucht es ein ganzes Räderwerk von Kompetenzen. Die Rädchen sind unserer Sachverstand, unsere Fähigkeiten, Erfahrungen und Qualifikationen.

Empathie und Methoden

outback stiftung - Empathie und Methoden
outback stiftung - Empathie und Methoden
© stefflach / photocase.de

Wir schnüren ein dickes Bündel Kompetenz

Kompetenz ist das Stammkapital der outback stiftung. Ein Kapital, das wir sorgfältig bewahren. Und das wir uns immer wieder neu erarbeiten. Dabei ist Kompetenz nicht nur Fähigkeit und Know-how. Sondern auch ein pädagogisches Ziel. Kinder und Jugendliche sollen die Kompetenzen entwickeln, die sie in ihrem Leben brauchen. Für uns und die Betreuten gilt daher das Gleiche. Dass Kompetenzen jeden Aufwand und jede Mühe wert sind.

Die individuelle und am Bedarf des Einzelnen ausgerichtete Pädagogik der outback stiftung erfordert ein ganzes Bündel von Kompetenzen. Darin finden sich nicht nur soziale und fachliche Kompetenzen. Wir haben eine hohe Organisationskompetenz, die unseren Mitarbeitenden, Auftragnehmer*innenn und Auftraggebern ein Verständnis der Funktion und Arbeitsweise der outback stiftung ermöglicht. Dafür haben wir unsere Geschäftsbereiche klar strukturiert und die Aufgaben der Mitarbeitenden eindeutig beschrieben. In der Praxis bedeutet das, dass jede*r Mitarbeiter*in seine Verantwortlichkeiten ebenso gut kennt wie die Schnittstellen zu anderen Tätigkeitsbereichen.

Soziale Kompetenzen haben Priorität
Eine hohe Priorität haben für uns die menschlichen Kompetenzen unserer Mitarbeiter*innen und Auftragnehmer*innen. Diese beinhalten vor allem die Fähigkeit zu Empathie, Verständnis und Toleranz. Wir arbeiten daher nur mit Menschen zusammen, die bereit sind, als Begleiter*in und Berater*in vertrauensvolle Beziehungen zu Kindern, Jugendlichen und ihren Sorgeberechtigten zu entwickeln.

Das sozialpädagogische Fallverstehen
Auch in fachlicher Hinsicht legen wir die Messlatte an unsere Arbeit hoch. Die outback stiftung erweitert ihr Methodenrepertoire immer wieder durch neue pädagogische und wissenschaftliche Ansätze und entsprechende Fortbildungen. Einen hohen Stellenwert hat dabei die sozialpädagogische Diagnostik. Instrumente wie Ressourcenkarte, Netzwerkkarte und kollegiale Beratung sind daher für uns der aktuelle pädagogische Standard.

Die Methode „Fall im Feld“
Die outback stiftung arbeitet mit der Methode "Fall im Feld", die vom Institut für Stadtteilbezogene Soziale Arbeit und Beratung (ISSAB) und dem Institut für Sozialraumorientierung, Quartier- und Case-Management (DGCC) entwickelt wurde. Bestandteil dieser Methode ist ein ressourcenorientiertes Zielsteuerungsverfahren für ambulante und stationäre Hilfen. Hier stehen für unsere Mitarbeiter*innen Fortbildungen zu Grundlagen und Arbeitsweisen der Methode auf dem Programm.

Wir übernehmen Verantwortung im Sozialraum
Die sozialräumliche Orientierung der outback stiftung verlangt ausgeprägte fachliche Qualifikationen. Unsere Aufgabe im Bereich der Hilfen zur Erziehung besteht darin, Veränderungen der Problemlagen rechtzeitig zu erkennen und zu analysieren. Darauf aufbauend initiieren wir die geeigneten Veränderungsprozesse. Mit dem „Fall im Feld“ verfügen wir dazu über eine ausgezeichnete Methode. Die Kompetenz der outback stiftung, den Willen und die Ressourcen der Klienten im Beratungsgespräch zu erkunden, ist eine wichtige Grundlage für effiziente sozialraumbezogene Hilfen.

Hilfen im Sozialraum

outback stiftung - Hilfen im Sozialraum
outback stiftung - Hilfen im Sozialraum

Ressourcen des Stadtteils entdecken

Die outback stiftung unterstützt die Hilfeberechtigten und ihre Familien dabei, in ihrem Wohnumfeld positive Anknüpfungspunkte zu entwickeln. Schließlich sollen die Betreuten dort nicht nur am sozialen Leben teilhaben. Sie sollen sich auch jederzeit die persönlichen Hilfen organisieren können, die der Stadtteil seinen Bürgern zu bieten hat. Diese Hilfe setzt voraus, dass wir die sozialräumlichen Ressourcen eines Stadtteils gründlich kennen. Die outback stiftung geht daher immer auch dorthin, wo unsere Kinder und Jugendlichen leben.

Die outback stiftung pflegt im Hinblick auf ihr sozialräumliches Engagement eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt Köln. Im Stadtteil Ehrenfeld sind wir im Auftrag der Stadt seit zehn Jahren für die Umsetzung des Rahmenkonzeptes „Lebenswerte Veedel – Bürger-und Sozialraumorientierung in Köln“ zuständig.

Hauptziele dieses Konzeptes sind: 

  • die Intensivierung der ressort- und dezernatsübergreifenden Zusammenarbeit, 
  • die Implementierung eines Mentoring als Frühwarnsystem und als Wirkungsanalyse,
  • die interdisziplinäre Arbeit im Sozialraum,
  • die Verzahnung der Träger und Dienststellen der Stadt Köln unter Einbeziehung des bürgerschaftlichen Engagements und der ehrenamtlichen Arbeit.

Die outback stiftung hat dazu eine sozialräumlich angebundene Koordinations- und Anlaufstelle im Stadtbezirk Ehrenfeld eingerichtet. Wir initiieren und unterstützen die Kooperation der städtischen Dienststellen mit den Trägern und Verbänden im Sozialraum. Damit lässt es sich den vielfältigen Problemlagen eines Sozialraumes von rund 25.000 Einwohnern frühzeitig und adäquat begegnen. Darüber hinaus ermöglichen wir eine bedarfsgerechte, fachübergreifende Abstimmung der Präventionsangebote sowie der im Einzelfall erforderlichen Hilfen und Angebote.

Ressourcencheck

outback stiftung - Ressourcencheck
outback stiftung - Ressourcencheck
© Matze Ulrich / photocase.de

Die Suche nach dem Verborgenen

Die outback stiftung hat mit dem Ressourcencheck ein eigenständiges Angebot für die Auftrag gebenden Jugendämter entwickelt. Der Ressourcencheck bietet sich an, wenn das Verständnis der individuellen Biografie von Kindern, Jugendlichen und Familien nicht ausreicht, um eine passgenaue Hilfe zu ermöglichen. Unser Ressourcencheck kombiniert Standardbausteine und Instrumente der systematischen Sammlung und Verarbeitung von Informationen mit variablen Bausteinen.

Der Ressourcencheck hilft uns dabei, die Fähigkeiten und Möglichkeiten sowie die Konfliktlagen unserer Kinder, Jugendlichen und Familien ans Licht zu bringen. Dabei beziehen wir auch das Lebensumfeld und den Sozialraum der Betreuten in unsere Analyse ein. Der Ressourcencheck beschreibt den Willen der Betroffenen und stellt einen Vorschlag für eine weiterführende Hilfe im Dialog mit den Hilfeempfängern zur Verfügung. Zudem beantwortet er spezielle Fragen des Jugendamtes zur Situation der Familie. Je nach Auftrag und Familienkonstellation setzen wir für den Ressourcencheck ein oder zwei Fachkräfte mit Berufserfahrung in der Jugendhilfe und fachspezifischen Zusatzausbildungen ein.

Der Ressourcencheck klärt die Potenziale der Betreuten
Der Ressourcencheck hat den Vorteil, dass bereits nach Abschluss der ersten Phase den Beteiligten eine umfassende Informationsbasis zur Verfügung steht. Alle Informationen und Erkenntnisse über die vorhandenen Ressourcen werten wir mit der Familie in Einzel- und Familiengesprächen aus. Die letzte Phase des Ressourcenchecks konzentriert sich auf die Validierung und den Aushandlungsprozess mit der Familie über die Ergebnisse. Am Ende des Ressourcenchecks steht eine ausführliche Dokumentation.

Zur abschließenden Dokumentation gehören

  • ein Bericht nach dem standardisiertem Vordruck zum Ressourcencheck,
  • auf Wunsch das Berichtsmodul „ Gefährdungs- und Graubereich“ der outback stiftung, 
  • ausgefüllte Vorlagen Ressourcenkarte und Netzwerkkarten,
  • ausgefüllte Vorlage Klienten- und Helfergeschichte,
  • bei Bedarf Abschrift von Sequenzen des Interviews,
  • Genogramm (in Abstimmung mit der Familie).

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