Unsere Hilfen zur Erziehung orientieren sich grundsätzlich an den individuellen Lebenslagen, Ressourcen und Zielen der Kinder, Jugendlichen und Familien.
Im Mittelpunkt steht die wertschätzende Zusammenarbeit auf Augenhöhe, die vorhandene Stärken sichtbar macht und nutzt. Durch bedarfsgerechte, individualpädagogische Settings fördern wir junge Menschen in ihrer gesamten Entwicklung und unterstützen sie und ihre Familien dabei, eigene Lösungen zu erarbeiten, um eine nachhaltige Stabilität in ihrer Lebensgestaltung zu erreichen.
Fachpflegestelle (§33.2 SGB VIII) in Lünen
Start: ab sofort
Belegung: 0/2
Angebot: Das Angebot beinhaltet zwei Vollzeitpflegestellen für Kinder im Alter ab 5 Jahren.
Ausschlusskriterien: grenzüberschreitendes Verhalten, sexueller Missbrauch, Tierhaarallergie
Infrastruktur: Mehrgenerationenhaus in Lünen in zentraler Lage
Fachkräfte: qualifizierte Nichtfachkräfte mit Traumafortbildung und elfjähriger Erfahrung als Bereitschaftspflegefamilie mit Wunsch nach langfristiger Aufnahme.
Hier geht es um eine pädagogische Hilfe zur Erziehung für Kinder und Jugendliche, die Schwierigkeiten im sozialen Umfeld, in der Schule und in der Familie haben. Die Unterstützung erfolgt parteilich und orientiert sich konsequent an den Interessen des jungen Menschen.
Start: ab sofort
Belegung: 1
Angebot: Verselbständigung in 2-er Wohngemeinschaft. Die Betreuerin, langjährig erfahren in der Betreuung und Verselbständigung von Jugendlichen, wohnt im selben Haus und ermöglicht somit ein intensives und engmaschiges Betreuungssetting.
Infrastruktur: Alle Schulformen gut erreichbar, durch die Lage in Bahnhofsnähe auch in die Nachbarstädte.
Fachkraft: Eine Fachkraft vor Ort, im Bedarfsfall zusätzlich eine Ergänzungskraft
Dauer: bis zu Verselbständigung
Start: ab sofort ambulant in geschlossener Einrichtung
Belegung: 1 freier Platz ab April 2026
Zielgruppe: junge Menschen ab 16 Jahren (m/w/d), die sich in einer geschlossenen Einrichtung befinden und kurz vor der Entlassung stehen – z. B. Jugendstrafvollzug, Jugendarrest, Psychiatrie oder geschlossene Jugendhilfe.
Angebot: Intensive, individualpädagogische Jugendhilfe im Übergang von Haft/geschlossenen Settings in die Freiheit – ambulant beginnend in der Einrichtung und nach Entlassung fortgeführt.
Bei Bedarf kann die Unterstützung stationär in einem Einzelapartment in Köln der outback stiftung erfolgen.
Ziele des Angebots: Sicherung des Alltags und der Grundversorgung, Aufbau stabiler Lebensstrukturen, straffreies Leben, Entwicklung realistischer Zukunftsperspektiven sowie schrittweise Verselbständigung.
Start: ab Anfang Juli
Belegung: 11 Plätze – frei: 1 Platz
Angebot: Niedrigschwellige stationäre Unterbringung für Jugendliche.
Je ein Einzelzimmer mit Bad + Küche und Lounge zur gemeinsamen Nutzung, alles neu renoviert und saniert (Erstbezug) - Eigenständige Verpflegung - Rezeption durch Fachstudierende rund um die Uhr besetzt - Die pädagogische Betreuung der:s Einzelnen ist gesichert durch feste pädagogische Bezugsbetreuer:innen.
Infrastruktur: Gesamtschule sowie Straßenbahn in 2 Minuten fußläufig zu erreichen.
Fachkräfte: 2 Fachkräfte als Leitung (m/w) + pro Jugendliche:r eine Fachkraft als Bezugsbetreuung + Pool aus Fachstudierenden
Wir verzichten bei der Hilfe nach §27 ganz bewusst auf die inhaltlichen Vorgaben und Ausrichtungen der §§ 30, 31 und 35 und entwickeln die passgenaue Hilfe nach dem aktuellen Bedarf der jungen Menschen und Familien. Die Hilfe orientiert sich auch im weiteren Verlauf stets daran. Dies ermöglicht uns jederzeit, aktuelle Entwicklungen im Hilfeverlauf zu berücksichtigen, ohne die Hilfeform anpassen zu müssen, was auch eine Verschlankung der Verwaltungsabläufe nach sich zieht.
Diese individualpädagogische intensive Hilfe richtet sich an Jugendliche mit komplexen Unterstützungsbedarfen. Zielgruppe sind Jugendliche in schweren Krisen mit massiven Problemlagen. In einem verlässlichen Beziehungsrahmen werden persönliche Ressourcen aktiviert und neue Handlungsmöglichkeiten erschlossen. Ziel ist es, Selbstwirksamkeit zu fördern, Perspektiven zu entwickeln und eine schrittweise Integration in soziale Bezüge zu ermöglichen.
Die aufsuchende Familientherapie bietet einen geschützten Rahmen im vertrauten Lebensumfeld der Familie. Durch einen wertschätzenden, systemischen Ansatz werden vorhandene Stärken sichtbar gemacht und Beziehungsmuster gemeinsam reflektiert. Ziel ist es, neue Verständigungs- und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und die familiäre Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken.
Das Angebot des Sozialpädagogischen Clearings kann sowohl im Freiwilligenbereich als auch im Bereich des Kindesschutzes stattfinden.
Im Clearing-Prozess erfassen wir gemeinsam mit den jungen Menschen, ihren Familien und dem Jugendamt die aktuelle Lebenssituation, vorhandene Ressourcen und den individuellen Unterstützungsbedarf. Auf dieser Grundlage erfolgt die Erarbeitung passgenauer, weiterführender Hilfen im Dialog mit den Hilfeempfänger*innen und dem Jugendamt, um tragfähige und anschlussfähige Perspektiven zu entwickeln.
Dabei berücksichtigen wir auch mögliche Kindeswohlgefährdungen im Sinne des §8a SGB VIII und tragen durch eine fachlich fundierte Einschätzung zur Sicherstellung des Kindeswohls sowie zu einer transparenten und verantwortungsvollen Hilfeplanung bei.
Unsere sozialpädagogische Familienhilfe versteht sich als ressourcenorientierte, aufsuchende Unterstützung im Erziehungsalltag der Familien. Gemeinsam mit allen Beteiligten werden vorhandene Kompetenzen gestärkt und neue Wege im Umgang mit Herausforderungen entwickelt. Ziel ist eine nachhaltige Stabilisierung des Familiensystems unter aktiver Einbeziehung des sozialen Umfeldes. Angelegt ist die Unterstützung als Hilfe zur Selbsthilfe. Dabei können Kontakte mit Ämtern und Institutionen, wie im Gesetz verankert, ebenfalls Bestandteil der Hilfe sein.
Diese Hilfeform sichert jungen Volljährigen Jugendhilfe-Unterstützung beim Übergang ins Erwachsenenleben, solange sie diese für eine eigenverantwortliche Lebensführung noch benötigen. Praktisch geht es oft um Unterstützung bei Themen wie Wohnen, Ausbildung, Arbeit, Behörden, Finanzen, Alltagsstruktur, psychische Stabilisierung, Verselbstständigung und Übergängen aus stationären Jugendhilfesettings.
Trans*Kinder und Jugendliche zweifeln an ihrer geschlechtlichen Zuweisung und/oder setzen sich mit ihrer geschlechtlichen Identität auseinander. Themen dieser Hilfe können sein: Coming-Out Begleitung, Begleitung des Transitionsprozesses, Umgang mit Diskriminierung, Anbindung an Beratungsstellen und Therapeuten.
Dieses Konzept der outback stiftung stellt die erforderlichen Erfahrungsräume und Lernfelder für eine nachhaltige Rückführung zur Verfügung. Es verbindet Wohnort nahes Training und Beratung der Eltern mit Hospitationen in der stationären Betreuungsform.
Unser individualpädagogisches Übergangsmanagement begleitet junge Menschen im Übergang zwischen Haft und Freiheit mit dem Ziel, nachhaltige Perspektiven zu entwickeln und Rückfälle zu vermeiden.
Die Unterstützung beginnt frühzeitig vor der Entlassung in den Justizvollzugsanstalten (JVA Wuppertal-Ronsdorf, JVA Heinsberg sowie andere geschlossene Institutionen) und umfasst eine individuelle Entlassungsvorbereitung. Nach der Haftentlassung erfolgt eine individuelle Stabilisierung im Alltag, die bei Bedarf auch durch eine Begleitung im trägereigenen Wohnraum ergänzt werden kann.
Im Mittelpunkt stehen die Förderung von Selbstständigkeit, die Entwicklung tragfähiger Lebensperspektiven sowie die nachhaltige soziale Integration.
Doris Bolderich
0221/500659-14
bolderich@outback-stiftung.de
Ilja Schäfer
0221/500659-16
schaefer@outback-stiftung.de
Leonie Sesterheim
0221/500659-11
sesterheim@outback-stiftung.de
Max Winterhoff
01520/6907652
winterhoff@outback-stiftung.de
Rahel Schüle
0221/500659-18
schuele@outback-stiftung.de
Tom Heitkämper
0173/3253146
heitkaemper@outback-stiftung.de
Sabrina Huhn
0173/4391395
huhn@outback-stiftung.de
Jan Seelbach
0173/4391295
seelbach@outback-stiftung.de
Sabine Hamm
0211-6916 99 0-14
hamm@outback-stiftung.de
Elisabeth Ebert
0211-6916 99 0-13
ebert@outback-stiftung.de
Christoph Bichmann-Pollerberg
0211-6916 99 0-17
bichmann@outback-stiftung.de
Jordy De Vries
0211-6916 99 0-20
devries@outback-stiftung.de
Nadja Vieten
0211-6916 99 0-16
vieten@outback-stiftung.de
Stefan Lehmann
0211-6916 99 0-19
lehmann@outback-stiftung.de
Kapazitäten Präsenzbüro Düsseldorf
0211 - 691 699 00
Kapazitäten Präsenzbüro Köln
0221 - 500 659 0
Für beste Druckergebnisse beachten Sie bitte die unten gezeigten Einstellungen im Drucker-Menü des jeweiligen Browser.