Unsere Hilfen zur Erziehung orientieren sich grundsätzlich an den individuellen Lebenslagen, Ressourcen und Zielen der Kinder, Jugendlichen und Familien.
Im Mittelpunkt steht die wertschätzende Zusammenarbeit auf Augenhöhe, die vorhandene Stärken sichtbar macht und nutzt. Durch bedarfsgerechte, individualpädagogische Settings fördern wir junge Menschen in ihrer gesamten Entwicklung und unterstützen sie und ihre Familien dabei, eigene Lösungen zu erarbeiten, um eine nachhaltige Stabilität in ihrer Lebensgestaltung zu erreichen.
Angebot:
Das Pänzhuus Bergheim bietet als intensivpädagogische Gruppe nach § 34, SGB VIII sechs Kindern im Aufnahmealter von 6 – 10 Jahren ein neues Zuhause.
Das Pänzhuus befindet sich in zentraler Lage der Kreisstadt Bergheim im Rhein-Erft-Kreis, ca. 35 km entfernt von Köln. Die Gruppe ist ein Angebot des outback e.V. und zudem Teil des pädagogischen Netzwerkes stationärer Angebote der outback stiftung, Köln.
Es werden Kinder mit einem erhöhten Betreuungsbedarf aufgenommen, für die eine hohe Beziehungskontinuität in einem überschaubaren Gruppenkontext indiziert ist. Die Kinder weisen aufgrund psychosozialer Belastungsfaktoren wie beispielsweise Erziehungs- und Beziehungsdefiziten der Eltern, Auffälligkeiten in Kita oder Schule, krisenhaften Entwicklungen und biografischen Brüchen, einen erhöhten Erziehungs- und Förderbedarf auf.
Die besondere Qualität des Pänzhuus besteht vor allem darin, mit einem qualifizierten Fachteam den hohem sozial-emotionalen Bedarf der Pänzhuus-Kinder nach Sicherheit und heilenden Beziehungserfahrungen gerecht werden zu können. Dabei wird ein entsprechend hoher Stellenschlüssel zur Verfügung gestellt, um eine am Kind orientierte Betreuung und Förderung realisieren zu können.
Die Gruppe versteht sich nicht als Spezialangebot, sondern soll Kindern mit unterschiedlichem Hintergrund und Verhaltensbesonderheiten ein Zusammenleben ermöglichen. Bei einer geplanten Aufnahme wird mit dem Jugendamt und der abgebenden Einrichtung intensiv die Passgenauigkeit für die aktuelle Gruppenkonstellation überprüft.
Maximale Belegung:
6 Plätze – aktuell belegt: 5 Plätze – 1 Platz frei
Fachkräfte:
Ein engagiertes Pädagog*innen-Team betreut die Kinder in Wechselschicht und wird im Gruppenalltag unterstützt von einer Hauswirtschaftskraft.
Start: ab August 2026
Hier geht es um eine pädagogische Hilfe zur Erziehung für Kinder und Jugendliche, die Schwierigkeiten im sozialen Umfeld, in der Schule und in der Familie haben. Die Unterstützung erfolgt parteilich und orientiert sich konsequent an den Interessen des jungen Menschen.
Start: ab sofort ambulant in geschlossener Einrichtung
Belegung: 1 freier Platz ab April 2026
Zielgruppe: junge Menschen ab 16 Jahren (m/w/d), die sich in einer geschlossenen Einrichtung befinden und kurz vor der Entlassung stehen – z. B. Jugendstrafvollzug, Jugendarrest, Psychiatrie oder geschlossene Jugendhilfe.
Angebot: Intensive, individualpädagogische Jugendhilfe im Übergang von Haft/geschlossenen Settings in die Freiheit – ambulant beginnend in der Einrichtung und nach Entlassung fortgeführt.
Bei Bedarf kann die Unterstützung stationär in einem Einzelapartment in Köln der outback stiftung erfolgen.
Ziele des Angebots: Sicherung des Alltags und der Grundversorgung, Aufbau stabiler Lebensstrukturen, straffreies Leben, Entwicklung realistischer Zukunftsperspektiven sowie schrittweise Verselbständigung.
Start: ab sofort
Belegung: 1
Angebot: Verselbständigung in 2-er Wohngemeinschaft. Die Betreuerin, langjährig erfahren in der Betreuung und Verselbständigung von Jugendlichen, wohnt im selben Haus und ermöglicht somit ein intensives und engmaschiges Betreuungssetting.
Infrastruktur: Alle Schulformen gut erreichbar, durch die Lage in Bahnhofsnähe auch in die Nachbarstädte.
Fachkraft: Eine Fachkraft vor Ort, im Bedarfsfall zusätzlich eine Ergänzungskraft
Dauer: bis zu Verselbständigung
Wir verzichten bei der Hilfe nach §27 ganz bewusst auf die inhaltlichen Vorgaben und Ausrichtungen der §§ 30, 31 und 35 und entwickeln die passgenaue Hilfe nach dem aktuellen Bedarf der jungen Menschen und Familien. Die Hilfe orientiert sich auch im weiteren Verlauf stets daran. Dies ermöglicht uns jederzeit, aktuelle Entwicklungen im Hilfeverlauf zu berücksichtigen, ohne die Hilfeform anpassen zu müssen, was auch eine Verschlankung der Verwaltungsabläufe nach sich zieht.
Diese individualpädagogische intensive Hilfe richtet sich an Jugendliche mit komplexen Unterstützungsbedarfen. Zielgruppe sind Jugendliche in schweren Krisen mit massiven Problemlagen. In einem verlässlichen Beziehungsrahmen werden persönliche Ressourcen aktiviert und neue Handlungsmöglichkeiten erschlossen. Ziel ist es, Selbstwirksamkeit zu fördern, Perspektiven zu entwickeln und eine schrittweise Integration in soziale Bezüge zu ermöglichen.
Die aufsuchende Familientherapie bietet einen geschützten Rahmen im vertrauten Lebensumfeld der Familie. Durch einen wertschätzenden, systemischen Ansatz werden vorhandene Stärken sichtbar gemacht und Beziehungsmuster gemeinsam reflektiert. Ziel ist es, neue Verständigungs- und Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln und die familiäre Zusammenarbeit nachhaltig zu stärken.
Das Angebot des Sozialpädagogischen Clearings kann sowohl im Freiwilligenbereich als auch im Bereich des Kindesschutzes stattfinden.
Im Clearing-Prozess erfassen wir gemeinsam mit den jungen Menschen, ihren Familien und dem Jugendamt die aktuelle Lebenssituation, vorhandene Ressourcen und den individuellen Unterstützungsbedarf. Auf dieser Grundlage erfolgt die Erarbeitung passgenauer, weiterführender Hilfen im Dialog mit den Hilfeempfänger*innen und dem Jugendamt, um tragfähige und anschlussfähige Perspektiven zu entwickeln.
Dabei berücksichtigen wir auch mögliche Kindeswohlgefährdungen im Sinne des §8a SGB VIII und tragen durch eine fachlich fundierte Einschätzung zur Sicherstellung des Kindeswohls sowie zu einer transparenten und verantwortungsvollen Hilfeplanung bei.
Unsere sozialpädagogische Familienhilfe versteht sich als ressourcenorientierte, aufsuchende Unterstützung im Erziehungsalltag der Familien. Gemeinsam mit allen Beteiligten werden vorhandene Kompetenzen gestärkt und neue Wege im Umgang mit Herausforderungen entwickelt. Ziel ist eine nachhaltige Stabilisierung des Familiensystems unter aktiver Einbeziehung des sozialen Umfeldes. Angelegt ist die Unterstützung als Hilfe zur Selbsthilfe. Dabei können Kontakte mit Ämtern und Institutionen, wie im Gesetz verankert, ebenfalls Bestandteil der Hilfe sein.
Diese Hilfeform sichert jungen Volljährigen Jugendhilfe-Unterstützung beim Übergang ins Erwachsenenleben, solange sie diese für eine eigenverantwortliche Lebensführung noch benötigen. Praktisch geht es oft um Unterstützung bei Themen wie Wohnen, Ausbildung, Arbeit, Behörden, Finanzen, Alltagsstruktur, psychische Stabilisierung, Verselbstständigung und Übergängen aus stationären Jugendhilfesettings.
Trans*Kinder und Jugendliche zweifeln an ihrer geschlechtlichen Zuweisung und/oder setzen sich mit ihrer geschlechtlichen Identität auseinander. Themen dieser Hilfe können sein: Coming-Out Begleitung, Begleitung des Transitionsprozesses, Umgang mit Diskriminierung, Anbindung an Beratungsstellen und Therapeuten.
Dieses Konzept der outback stiftung stellt die erforderlichen Erfahrungsräume und Lernfelder für eine nachhaltige Rückführung zur Verfügung. Es verbindet Wohnort nahes Training und Beratung der Eltern mit Hospitationen in der stationären Betreuungsform.
Unser individualpädagogisches Übergangsmanagement begleitet junge Menschen im Übergang zwischen Haft und Freiheit mit dem Ziel, nachhaltige Perspektiven zu entwickeln und Rückfälle zu vermeiden.
Die Unterstützung beginnt frühzeitig vor der Entlassung in den Justizvollzugsanstalten (JVA Wuppertal-Ronsdorf, JVA Heinsberg sowie andere geschlossene Institutionen) und umfasst eine individuelle Entlassungsvorbereitung. Nach der Haftentlassung erfolgt eine individuelle Stabilisierung im Alltag, die bei Bedarf auch durch eine Begleitung im trägereigenen Wohnraum ergänzt werden kann.
Im Mittelpunkt stehen die Förderung von Selbstständigkeit, die Entwicklung tragfähiger Lebensperspektiven sowie die nachhaltige soziale Integration.
Doris Bolderich
0221/500659-14
bolderich@outback-stiftung.de
Ilja Schäfer
0221/500659-16
schaefer@outback-stiftung.de
Leonie Sesterheim
0221/500659-11
sesterheim@outback-stiftung.de
Max Winterhoff
01520/6907652
winterhoff@outback-stiftung.de
Rahel Schüle
0221/500659-18
schuele@outback-stiftung.de
Tom Heitkämper
0173/3253146
heitkaemper@outback-stiftung.de
Sabrina Huhn
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huhn@outback-stiftung.de
Jan Seelbach
0173/4391295
seelbach@outback-stiftung.de
Sabine Hamm
0211-6916 99 0-14
hamm@outback-stiftung.de
Elisabeth Ebert
0211-6916 99 0-13
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Christoph Bichmann-Pollerberg
0211-6916 99 0-17
bichmann@outback-stiftung.de
Jordy De Vries
0211-6916 99 0-20
devries@outback-stiftung.de
Nadja Vieten
0211-6916 99 0-16
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Stefan Lehmann
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